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2. Meisterkonzert 2011 "Von Opernparaphrasen bis Jazz" Gabor Deak, Querflöte, Altflöte, Piccolo Robert Jobst, Klavier András Varsányi, Schlaginstrumente
Ein Höhepunkt des Abends ist die Erstaufführung von ADLIB von Rainer Lischka, eine Komposition für Gabor Deak und Robert Jobst. Gabor Deak, geboren in Miskolc/Ungarn, studierte Orchestermusik an der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ in Dresden, ist Meisterklassenabsolvent der Musikhochschule München und beschäftigte sich am Mozarteum Salzburg mit der Aufführungspraxis Alter Musik. Neben Privatstudien war er aktiver Teilnehmer mehrerer Meister- und Fortbildungskurse der internationalen Elite der Querflötisten. Eine erfolgreiche zwölfjährige Lehrtätigkeit im Münchner Raum gab er auf zu Gunsten seiner vielfältigen orchestralen, solistischen und kammermusikalischen Aktivitäten. Als erfahrener Orchesterflötist spielte er in namhaften Orchestern u.a. Oper, Operette, symphonische Konzerte, Filmmusik, Kurmusik, Jazz, Folklore und Zigeunermusik. Dabei entstanden Rundfunk-, CD- und TV-Aufnahmen. Mit solistischen Aufgaben bereiste er Europa und den Fernen Osten. Seit 1971 tritt er kontinuierlich als Konzertflötist und Kammermusiker auf. Robert Jobst studierte Klavier an der Musikhochschule München und der Royal Academy of Music London. Meisterkurse und Privatstudien, vor allem bei Peter Feuchtwanger, schlossen sich an. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter hat er in zahlreichen europäischen Ländern konzertiert. Seine besondere Liebe gilt der Kammermusik des 19. und 20.Jahrhunderts, die er als Mitglied verschiedener Ensembles und in vielfältigen Besetzungen pflegt. Robert Jobst ist Autor mehrerer Komponistenporträts für den Bayerischen Rundfunk und hat beim gleichen Sender Klavier- und Kammermusik verschiedener zeitgenössischer Komponisten aufgenommen. Gemeinsam mit dem Saxophonisten Hermann Rid erschien die CD „Promenade francaise“. Robert Jobst komponiert Klavier- und Kammermusik und ist Mitglied des Pianistenclubs München. Das Duo Deak – Jobst lernte sich während Jobsts Londoner Studienzeit anlässlich eines Treffens mit dem Flötenbauer Albert Cooper (†) kennen. Seit 1987 arbeiten beide Musiker kontinuierlich zusammen und konzertieren regelmäßig im In- und Ausland. Ihre vielseitigen zumeist thematisch konzipierten Konzerte speisen sich aus einem immer wieder erweiterten Repertoire von rund 120 Kompositionen - Standardwerken der Duoliteratur vom Barock bis zum 20. Jahrhundert, Jazz, Transpositionen u.a. von Violinliteratur und zahlreichen zeitgenössischen Werke, die ihnen zum Teil gewidmet und von ihnen uraufgeführt wurden. |